2008-01:Taser

Aus grünes blatt
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Taser

Gratulation zum 100ten

jes Nein, ich meine damit nicht 100 Jahre „grünes blatt“ auch wenn es mir manchmal schon so vor kommt. Ich meine überhaupt gar keine hundert Jahre oder Tage. Ich bin mir noch nicht mal sicher ob es wirklich hundert sind oder nicht schon 250 wie Amnesty international es behauptet oder 300 wie Wikipedia schreibt. Aber diesen radikalen linksterroristischen Organisationen kann man sicher kaum glauben. Dann schon eher den Herstellern, die behaupten das ihre Geräte absolut ungefährlich sind. Wie ihr sicher schon erraten habt geht es um den mindestens hundertsten Toten durch den Einsatz von Taser.

Taser – Was ist das?

Taser nennt man eine „non lethal“ (nicht tödliche) Waffe, die statt einer herkömmlichen Kugel kleine Pfeile mit 180 km/h Geschwindigkeit, in den Körper schießt und die dann einen 50 000 V und 133 mA starken Elektroschock injizieren. Bisher sind diese Waffen in der Reichweite begrenzt, da die Geschosse mit einem Kabel an der Pistole verbunden sind. In Zukunft soll es aber auch Geschosse geben die diese Beschränkung nicht haben.

Taser – Bedarf

Neben den Frimen, die Taser herstellen, fordern auch einige Sicherheitsangestellte, Polizei, Militär und mehrere Politiker wie zum Beispiel Sarkozy der Präsident Frankreichs oder der Rechtspopulist Blocher aus der Schweiz, die flächendeckende Einführung solcher Waffen. Allgemein wird von einer „Sicherheitslücke“ gesprochen, die ohne den Taser bestehen würde. Denn zwischen Knüppel und Reizgas sowie der tödlichen Waffe, bzw. dem Gummigeschoss scheinen immer wieder Polizisten daran zu verzweifeln, das sie keine Ahnung haben wie sie gefährliche Bösewichte bekämpfen sollen. Genau diese Lücke sollen Taser schließen. Man kann beruhigt erst mal auf einen Menschen schießen und ihn dann trotzdem später auch noch Fragen was er vielleicht verbrochen hat.

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Die Produzenten reden von Tausenden von Leben, die durch die Taser gerettet wurden, von langjährigen Studien, die beweisen das ein Taser ungefährlich ist und immer wieder werden Selbsttests zum Beispiel mit freiwilligen Polizisten in Sporthallen gemacht. Um zu zeigen wie der Taser funktioniert. Vermutlich werden diese Tests aber nun eingestellt. Denn weder wollte der Chef eines französischen Taser Herstellers sich wie angekündigt wirklich vor der Presse 50 mal Tasern lassen, noch fanden alle Freiwilligen diese „Übungen“ so lustig und verklagen nun einen Hersteller in den USA weil sie bleibende Schäden von der Taserübung davon getragen hätten.

Taser – Praxis

In der Praxis ist der Taser dabei kaum noch wegzudenken. Neben diversen Sicherheitsdiensten und offiziellen Polizei- und Militärkräften tragen auch immer mehr Privatpersonen Taser mit sich. Dazu kommen nun auch die erste Sicherheitsanzüge, welche die Wirkung des Tasers neutralisieren sollen. Da aber Kriminelle sich sicher niemals mit so einem Anzug ausrüsten, kann man sich selbst mit seinem Taser auf jeden Fall sicher fühlen. Vorausgesetzt, man zieht schneller als der potentielle Gegner. Und da man den Gegner ja auch schon auf mehr als 5 Meter Entfernung als Gegner identifizieren soll, wäre es vielleicht angebracht vorbeugend ein paar Menschen niederzutasern.

Besonders großer Beliebtheit scheint sich aber auch die Tatsache zu erfreuen das ein Tasereinsatz oft im Nachhinein nicht mehr nachweisbar ist. Das einige böse Kriminelle behaupten auch noch gefesselt oder am Boden liegend mit Tasern gefoltert worden sind, kann man getrost als Fantasie abtun. Sogar das es mittlerweile einige Videos zum Beispiel auf YouTube gibt, die solches Verhalten zeigen, können an dieser Tatsache nichts ändern. Schließlich kaufen auch Staaten die fast offiziell Folter anwenden gerne Taser und was für einen Sinn hätte das dann ?

Taser – Neuheiten

Damit der Taser in Zukunft eine noch größere Verbreitung findet, hat man auch schon den Taser für die Frau erfunden, der zum Beispiel mit Modischen Leopardenfell, das Auge entzücken soll. Das absolute Highlight ist aber der Taser mit integrierten MP3 Player. Vermutlich um dann ein schönes: „Die Motherfucker, Die“ zu hören, während das Opfer am Boden vor sich hin zuckt. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf die Gratulation zum 1000ten.