2007-03:MERK-MAL

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MERK-MAL

Das Kartenspiel von Wolf Balu, erschienen in der Reihe „Think“ – Training für den Kopf, folgt einem einfachem Prinzip: Eine Spielteilnehmerin legt eine Begriffskarte, die sich aus einem Wort und passendem Bild zusammensetzt, und denkt sich dazu einen Satz aus, der auch ausgesprochen wird. Genau das müssen die folgenden Spielerinnen auch tun, d.h. eine Karte auf die zuvor gespielte legen, einen Satz formulieren – und dabei eine Verknüpfung zur vorherigen Karte herstellen. So entsteht mit der Zeit einer immer länger werdende Geschichte. Wird eine MEMO-Karte ausgespielt, muss eine Spielerin – ohne sich die Karten (außer der obersten) ansehen zu können – die gesamte Geschichte sinngemäß und unter Nennung aller Begriffe wiedergeben. Hört sich schwierig an? Beim Testspiel dachte ich ähnlich und wahrscheinlich war nicht nur ich davon überrascht, wie gut das Nacherzählen gelang. Umso einfallsreicher die Begriffe miteinander verbunden wurden, desto leichter fällt es, sich auf eine lange Story einzuprägen. Wichtig ist dabei, sich eine möglichst lebendige, bildhafte Vorstellung im eigenem Kopf zu machen. Das Spiel zeigt damit, wie erstaunlich gut das Gedächtnis arbeiten kann, wenn Assoziationsbildung und bildliches Vorstellungsvermögen gezielt genutzt werden. Die hier spielerisch vorgeführte Methode kann praktisch überall eingesetzt werden, z.B. um sich Lerninhalte oder Stichpunkte für einen Vortrag zu merken. Fazit: MERK-MAL kann eine unterhaltsame Art sein, alleine (es gibt auch eine Solo-Variante) oder gemeinsam die eigene Kreativität und das Gedächtnis zu trainieren ... und sich Anregungen zu holen, diese Gedächtnistechnik im Alltag zu verwenden.

  • MERK-MAL (Ravensburger, 12,99 EUR)