2018-01:Hambacher Forst - Soliaktion in Döbeln

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Hambacher Forst - Soliaktion in Döbeln

Leben retten - Kohleausstieg jetzt!

anonyma Am 19.September 2018 ist im Hambacher Forst ein Mensch gestorben. Die Folge einer Politik, die das Sterben von Menschen in ihr Konzept mit einplant – sei es im Mittelmeer oder eben für den Abbau von Kohle. Ein Mensch, der nicht an Alter oder einer langen Krankheit gestorben ist, sondern während eines Bulleneinsatzes wegen einer Waldrodung. Ein Mensch, der für seine Ideale gebrannt hat. Das erzeugt bei uns Gefühle von Angst und Wut. Wut, soviel davon, dass sie der Trauer oft keinen Raum geben kann. Wir sind wütend darüber, dass die Polizei zwar die Räumung pausiert, aber weiter mit Schäferhundstaffeln über den Hambacher Wald wachen. Wir haben Angst, dass noch mehr Menschen bei einer Fortsetzung der Räumung sterben könnten.

Auch wenn ein Unfall die direkte Ursache für den Tod war, ist der Druck der Räumung mitverantwortlich für diesen Unfall. In all den Jahren der Besetzung ist es vorher zu keinem tödlichen, schweren Unfall gekommen. Die Landesregierung von NRW weiß, dass sie mit der Räumung das Leben der Menschen dort riskiert. Sie ist dazu genauso bereit, wie dazu, das Leben unzähliger durch die Folgen des Klimawandels weiter zu riskieren. Und das alles nur für den Profit weniger.

Deshalb gab es auch aus Döbeln, einer kleinen Stadt in Sachsen, eine kleine Soliaktion unter dem Motto: "Leben Retten – Kohleabbau stoppen! Systemwandel statt Klimawandel!"

Mehr Infos aus dem Hambacher Forst:


Erstveröffentlichung: 21. September 2018 auf Indymedia