2018-01:Atommüll: Unerwünschte Hinterlassenschaft der Atomkraft

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Atommüll: Unerwünschte Hinterlassenschaft der Atomkraft

NukeNews Wie auch andere Länder, die sich entschieden haben Strom in Atomkraftwerken zu erzeugen, ist die Tschechische Republik mit dem Problem der Entsorgung der abgebrannten Brennelemente konfrontiert. Der Traum von deren Wiederverwendung als Rohmaterial ist in Rauch aufgegangen – und damit wird die Welt jedes Jahr mit weiteren tausenden Tonnen dieses hochgradig gefährlichen Mülls belastet, der für hunderttausende Jahre sicher von der Biosphäre isoliert werden muss. Aber wer möchte schon einen solchen „Nachbarn“? Verschiedene europäische Staaten haben abweichende Haltungen bei der Suche nach einer Lösung. Thema der internationalen Nuclear Energy Conference (NEC) 2018 mit dem Titel „Atomarer Abfall – das ungewollte Erbe der Kernenergiewirtschaft“ war in Anwesenheit tschechischer und internationaler Expert*innen Möglichkeiten zu diskutieren, wie eine Lösung des Atommüllproblems gefunden werden kann, ohne die Bürger*innenrechte zur Verteidigung der Interessen heutiger und zukünftiger Generationen einzuschränken.

Die Konferenz war mit Informationen zur Behandlung von Atommüll und dessen tiefengeologischer Lagerung gefüllt. 116 Teilnehmer*innen aus 12 Ländern wurden befähigt die neuen Konzepte in der BRD und anderen Staaten mit der Haltung der tschechischen Regierungsbehörden zu vergleichen. In der Tschechischen Republik ist dies ein heißes Thema, da dieses Jahr die Entscheidung über die Auswahl der vier geeignetsten Standorte für ein Endlager aus den neun potenziellen Vorschlägen ansteht. Kurze Ansprachen von Teilnehmer*innen aus Osteuropa vervollständigten die Informationen zum Ende der Konferenz. Blättere durch die online bereitgestellten Präsentationen oder nimm mit den Vortragenden direkt über die Internetseite Kontakt auf. Dort kannst du dir ein Gefühl von der Atmosphäre während der Konferenz verschaffen.

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