Presse:Medieninformation 3. August 2009

Aus grünes blatt
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Medieninformation

3. August 2009

Ausbau fossiler Energietraeger trotz Klimawandel

Neue Schwerpunktausgabe des grünen blatts ist erschienen

Magdeburg Gerade ist die neue Sommer-Ausgabe des grünen blatts erschienen. Den Schwerpunkt dieses Heftes bilden Berichte und Reportagen rund um die Problematik des Ausbaus fossiler Energieträger im Kontext des Klimawandels. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Widerstand gegen gentechnische Freisetzungen in Deutschland. Abgerundet wird die Ausgabe mit Informationen über aktuelle Geschehnisse in der Atompolitik, den geplanten Bau der europaweit größten Ferkelzuchtanlage in Mecklenburg-Vorpommern und Repressionen gegen internationale AktivistInnen.

Auf über vierzig Seiten informiert das "grüne blatt - Zeitung für Umweltschutz von unten" über aktuelle politische Themen, Debatten und Diskurse in der ökologischen und anderen sozialen Bewegungen und liefert Hintergrundberichte zu ausgewählten Themen. Das Magazin wird von AktivistInnen inhaltlich erarbeitet und layoutet. Basis dieses Modellprojekts für gleichberechtigt organisierte offene Medien ist ein offenes Wiki im Internet, auf dem alle BesucherInnen gleichberechtigt Artikel veröffentlichen können. Begleitend zur Produktion des grünen blatts werden Debatten und Aushandlungen geführt, um Wege und Methoden zu finden, um ein möglichst emanzipatorisch organisiertes Medium entwickeln zu können.

Ein Hintergrundartikel befasst sich mit dem geplanten Chuitna Kohletagebau in Alaska, der mitten in einen Lachsstrom errichtet werden soll und unberührte wertvolle Feuchtgebiete und Boreale Wälder vernichten wird. Entgegen dem Widerstand der BewohnerInnen am Cook Inlet, einer gewaltigen Bucht, an der auch Anchorage, die größte Stadt Alaskas liegt, versucht das Kohleunternehmen PacRim aus Delaware den größten Tagebau der USA voranzutreiben. Neben der direkten Zerstörung wertvoller Ökosysteme sind auch die indirekten Auswirkungen von Bedeutung. Die Förderung von Kohle in großem Stil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl weiterer Kohleverarbeitender Industrien auf den Plan locken, die noch mehr Emissionen freisetzen und die Etablierung weiterer Teile der Kohleindustrie bestärken wird.

Im Themenbereich Gentechnik behandelt ein Report die Seilschaften der deutschen Genlobby. Es geht hier um die Verstrickung von Firmen, Aufsichtsbehörden und gesellschaftlichen Kräften. Angesprochen werden auch die Rechtsbrüche, mit denen versucht wird die Gentechnik in der deutschen Landwirtschaft zunächst freizusetzen und schließlich zu etablieren. Einige Prestigeprojekte der gentechnikfreundlichen Forschung und Marketing werden vorgestellt und verdeutlicht, wie die verschiedenen Institutionen miteinander verwoben sind.

Etwa viermal pro Jahr erscheint das grüne blatt. Alle Ausgaben können auch online unter http://gruenes-blatt.de gelesen werden. Herausgegeben wird das Magazin vom SeitenHieb Verlag in Reiskirchen. Ältere Ausgaben können gegen Portokosten bei der Redaktion grünes blatt, PF 320119, D-39040 Magdeburg bestellt werden. Das Abonnement kostet pro vier Ausgaben 15 EUR.


Für die Redaktion:
Zu Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser Büro in Magdeburg unter Telefon 0391-7272657 oder per E-Mail presse AT greenkids.de[1].



grünes blatt - Zeitschrift für Umweltschutz von unten
Postfach 32 01 19, D-39040 Magdeburg

Telefon: +49 391-7272657 | mail AT gruenes-blatt.de[1]
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