Presse:Medieninformation 20. März 2007

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Medieninformation
20. März 2007

Umweltschutz 'von unten' hat wieder ein Sprachrohr

"grünes blatt" erscheint mit offenem Konzept

Magdeburg Die neueste Ausgabe Winter 2007 des "grünen blatts" erscheint mit neuem Konzept und lädt zum Mitmachen ein. Seit kurzem ist die in Magdeburg von unabhängigen Organisationen und Menschen herausgegebene Zeitung erhältlich. Sie setzt von nun an einen Schwerpunkt auf "Umweltschutz 'von unten'" und möchte so die gängige Umweltpolitik kritisch begleiten, diskutieren und Alternativvorschläge aufzeigen.

Das grüne blatt hat somit seine inhaltliche Ausrichtung akzentuiert. Die bereits bestehende Themenvielfalt soll beibehalten werden, aber um kontinuierliche Themen aus dem Bereich eines "Emanzipatorischen Umweltschutzes" erweitert werden. Zukünftig wird jede neue Ausgabe einen "Umweltschutz 'von unten'"-Schwerpunktartikel beinhalten, der ein aktuelles Umweltthema aufgreift, kritisch hinterfragt und emanzipatorische Gegenpositionen aufmacht. "Von unten" bedeutet dabei, dass es um eine Umweltpolitik geht, die von den Menschen, die von Umweltproblemen und den Gegenmaßnahmen betroffen sind, ausgeht. Emanzipatorischer Umweltschutz baut auf Kommunikation, Autonomie in den Entscheidungen und Kooperation zwischen den aktiven Menschen. "Von oben" durch Verbände, Konzerne oder Regierungen vorgegebene Öko-Politik wird dagegen kritisch gesehen, weil sie die Selbstbestimmung der Menschen beschneidet und das Potential für Kreativität und innovative Lösungen einengt. Neben den Schwerpunktartikeln soll es zukünftig auch Ökotipps für den Alltag und kritische Kommentare zu tagespolitischen Umweltthemen geben.

Mit dem grünen blatt gibt es nun nach einer mehrjährigen Phase, in der "emanzipatorischer Umweltschutz" hierzulande kein regelmäßig erscheinendes Medium hatte, ein neues Sprachrohr für eine Umweltpolitik von und für die Menschen, die sie betrifft. Mit der Einstellung der Zeitungsprojekte "Ö-Punkte" und "FUI" waren in den vergangenen fünf Jahren die letzten Magazine mit emanzipatorischem Ökologie-Anspruch verschwunden.

Ein weiterer neuer Ansatz des grünen blatts ist das Experimentieren mit offenen Strukturen. Das Zeitungsprojekt soll Spielwiese für das Ausprobieren von "horizontalen" Organisationsformen für Printmedien werden. Zugang und Nutzbarkeit der Zeitung soll für alle offen und gleichermaßen möglich sein. Printmedien stoßen hier schnell an ihre Grenzen, wenn mehr Artikel eingehen als das Seitenvolumen fassen kann. Viele Fragen stellen sich hier: Welche - gleichberechtigten - Entscheidungsprozesse werden entwickelt, um einen allgemeinen Zugang zum grünen blatt als Veröffentlichungsplattform zu ermöglichen? Wie sieht dafür eine praktikable Kommunikation aus? Wie wird sichergestellt, dass das Medienprojekt nicht nach kurzer Zeit von einigen AutorInnen dominiert wird? Wie kann die Arbeit am grünen blatt - Recherche, Redaktion, Layout, Finanzierung, Verbreitung - so strukturiert werden, dass neue Menschen einfach dazukommen können? Einen ersten technischen Lösungsansatz bildet die Nutzung von Wiki-Internetseiten, die von allen NutzerInnen verändert werden können. Die neuen Webseiten des grünen blatts sind unter http://gruenes-blatt.de/wiki zu finden.

Themen der aktuellen Ausgabe sind: Atompolitik, Repressionen gegen Polit-AktivistInnen, Machtpolitik in Italien, Friedenspolitik, G8-Widerstand, Gentechnik, Herrschaftskritik, Alternativbildung, vegane Ernährung, Lebensmittelvernichtung und vieles mehr.

Die Winterausgabe 2007 kann für 3 EUR bei der "grünes blatt - Redaktion", Postfach 32 01 19, D-39040 Magdeburg, telefonisch unter +49 391-72 72 657 oder unter mail ÄTT gruenes-blatt.de bestellt werden. Selbstabholer erhalten die Zeitung auch kostenlos. Das Jahres-Abo kostet für vier Ausgaben 10 EUR. Alte Ausgaben des grünen blatts sind im Internet unter http://www.gruenes-blatt.de zu finden und können für 3 EUR pro Heft auch noch nachbestellt werden.


Für die Redaktion:
Zwecks Nachfragen können Sie uns telefonisch unter +49 391-72 72 657 oder per Mail an mail ÄTT gruenes-blatt.de erreichen. Gern schicken wir Ihnen auch ein Rezensionsexemplar des grünen blatts zu.

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grünes blatt
Zeitung aus der Jugend-Umweltbewegung

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