2017-02:Editorial

Aus grünes blatt
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fb Diese Ausgabe erscheint mit einer lange schon nicht mehr gehabten Verspätung. Von dem Konflikt und den Problemen, denen dies geschuldet ist, lest ihr verschiedene Sichtweisen ab Seite 40. Eine langjährige Problematik für das grüne blatt ist die Finanzierung dieses Magazins aus der ökologischen emanzipatorischen grassroots-Bewegung der BRD.

Auf der gegenüberliegenden Seite machen wir einen neuen Anlauf dies durch Schaffung eines Puffers zukünftig abzumildern, auch wenn dieses Zeitungsprojekt sicherlich niemals wirtschaftlich funktionieren, sondern auf den uneigennützigen Beiträgen der Mitwirkenden beruhen wird. Wir möchten euch jedoch aufrufen das grüne blatt bei dem Versuch einer Entschärfung der prekären Kostenlage zu unterstützen.

Inhaltlich gibt es wieder eine ganze Reihe interessanter Beiträge, auch wenn in dieser Ausgabe die Rubrik Mensch-Tier-Verhältnis fehlt. Dafür haben wir seit Jahren erstmals wieder einen englischsprachigen Bericht einer Aktivistin, die derzeit in der BRD lebt und sich in der linken Szene in Leipzig engagiert. Sie gibt ihre Eindrücke von einem antifaschistischen Fußballverein wieder, was sicherlich für viele ebenfalls Interessantes beinhaltet.

Seit dem Sommer fanden bereits zwei Treffen zur Neuorientierung des grünen blatts statt. Dabei wurden alte Spannungsfelder aufgearbeitet, Lösungsansätze diskutiert und entwickelt und Ideen für ein neues Redaktionskonzept überlegt. Im Frühjahr 2018 möchte eine Gruppe von alten und neuen Aktiven einen konzeptionellen Neustart versuchen. Dementsprechend wird es sich bei der vorliegenden Ausgabe wohl um die letzte nach altem Konzept handeln.