2016-02:Gift im Herzen. Die atomare Verwüstung Südaustraliens

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Die atomare Verwüstung Südaustraliens

NukeNews Obwohl es nirgendwo auf der Welt ein sicheres Endlager gibt, hat ein kleiner Kader ehrgeiziger prometheischer Technokraten in Südaustralien aus irgendeinem Grund beschlossen, das Land besitze die Lösung für das weltweite Atommüllproblem. Der kürzlich erschienene Nuclear Fuel Cycle Royal Commission Report (Bericht der Königlichen Kommission über den nuklearen Brennstoffkreislauf) empfiehlt, die Regierung von Südaustralien solle mehr als ein Drittel des hochaktiven Atommülls der ganzen Welt übernehmen, zuerst überirdisch lagern und schließlich in noch zu bauenden unterirdischen Lagern in der Wüste Südaustraliens vergraben. Der Bericht schlägt vor, Südaustralien solle 138.000 Tonnen hochradioaktiver Abfälle in Form abgebrannter Brennstäbe sowie 390.000 Kubikmeter mittelradioaktiven Abfalls zur Zwischenlagerung und späteren Endlagerung importieren.

Das Projekt, das atomare Gift der Welt im Herzen der australischen Wüste zu vergraben, kommt nicht aus dem Nichts. Die Idee taucht schon seit zwei Jahrzehnten in verschiedenen Formen auf. Die ersten Vorboten dieses höllischen Plans, Australien ins Atommülllager für die ganze Welt zu verwandeln, erschienen Ende der '90er, als Pangea Resources, ein in Großbritannien ansässiges Unternehmen, den Bau eines kommerziellen Atommülllagers in Westaustralien vorschlug. Das Projekt wurde mit einem Budget von 40 Millionen Dollar gefördert. Davon stammten 80 % von British Nuclear Fuels Limited (komplett im Besitz der britischen Regierung) und die übrigen 20 % von zwei Unternehmen für Atommüllentsorgung.

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