2016-01:Antipsychiatrie aktiv

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Bundesweite Vernetzung soll entstehen

Antipsychiatrie aktiv

jb Vom 7. bis 9. Oktober findet in Kassel das bundesweite Treffen des BPE, ausgeschreiben „Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen“ statt. Das lohnt ohnehin, um Einblicke in den Alltag und die Kämpfe von Betroffenen zu bekommen. Diesmal soll dort aber auch eine Arbeitsgruppe gegründet werden, die fortan konkrete Aktionen gegen die Zumutungen hinter Mauern und Stacheldraht durchführt. Das folgende ist der Einladungstext dieser AG mit dem Titel „Kreative Aktionen und Kampagnen gegen die Zwangspsychiatrie“.

Nach mehreren Trainings zu kreativen Aktionsformen gegen die Zwangspsychiatrie im Jahr 2015 unter anderem in Wasserburg, Berlin und Bochum wollen wir die Jahrestagung nutzen, um unsere Erfahrungen auszutauschen, neue Aktionen zu besprechen und gemeinsame Kampagnen neu zu planen. Die AG soll im ersten Teil dem Austausch über laufende Aktionen und dann der Planung neuer Idee in den kommenden Monaten dienen. Dabei können auch Fragen zu Aktionsdurchführung einschließlich technischer und rechtlicher Aspekte beantwortet werden. Wenn wir es schaffen, wollen wir für die Mitgliederversammlung oder das Abschlussplenum konkrete Vorschläge formulieren, was an Aktionsideen besteht und was wir uns an Aktionen vornehmen, an denen dann auch mehr Menschen teilnehmen können. Zudem haben wir den Vorschlag, gemeinsam und mit allen weiteren Interessierten nur eine kurze Mittagspause zu „genießen“ und danach bis zur Kaffeepause in die Innenstadt zu gehen, um dort kleine Aktionen zu machen - vom Verteilen von Flugblättern über kleine Straßentheater, Malen mit Kreide usw.