2015-03:Tschechien: Der Nationale Aktionsplan ist ebenso optimistisch wie unrealistisch

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Tschechien: Nationaler Aktionsplan ebenso optimistisch wie unrealistisch

Olga Kališová Bereits drei Monate bevor die Politiker im Juni 2015 in Tschechien über den Nationalen Aktionsplan zur Entwicklung der Atomenergie (NAP JE) abstimmten, verteilten die NGOs CALLA und DUHA (Friends of the Earth Tschechien) das Infoblatt "Übermäßig teure Atompläne" unter den Mitgliedern des Parlaments und des Senates. Damit wollten sie die Politiker mit den notwendigen Informationen vertraut machen, um verantwortlich über die Zukunft der nationalen Energiestrategie entscheiden zu können. Statt verantwortlicher Entscheidungen jedoch, welche die Entwicklungen im Bereich der Atomkraft und der erneuerbaren Energien in Europa und der Welt berücksichtigen würden, wurde der Beschluss zum Bau von vier neuen Reaktoren (zwei in Dukovany und zwei in Temelín) zwar auf eine neue Regierung in das Jahr 2025 abgewälzt, ein Budget im Umfang von 32 Milliarden Kronen zur Vorbereitung dieses Planes aber bereits jetzt genehmigt.

Der folgende Text versucht, in Kürze die wichtigsten Fakten zu beschreiben, auf welche die derzeitigen Politiker insgesamt nicht entsprechend unserer Erwartungen eingegangen sind.

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