2015-02:Bau des AKWs Fennovoima soll mit Geld aus Russlands Nationalem Wohlfahrtsfonds bezahlt werden

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Fennovoima-AKW soll aus russischem Wohlfahrtsfonds bezahlt werden

fb Mitte Januar wurde ein Beschluss der russischen Regierung bekannt, für die Baukosten des Fennovoima-AKWs in Pyhäjoki, Finnland, Mittel aus Russlands Nationalem Wohlfahrtsfonds bereitzustellen. Dabei handelt es sich um einen staatlichen Fonds, der die langfristige Auszahlung von Renten garantieren soll. Die Entscheidung der Regierung erging am 30. Dezember 2014, das Dokument wurde am 16. Januar 2015 veröffentlicht. Diesem Dokument zufolge werden bis zu 2,4 Milliarden Euro, aber nicht mehr als 150 Milliarden Rubel, in das neueste AKW-Projekt in Finnland investiert, an dem die russischen Atomunternehmen Atomenergoprom und Rusatom Overseas mit 34 % der Anteile beteiligt sind. Die Tochtergesellschaften des russischen Konzerns Rosatom übernahmen E.ONs Anteile, nachdem der deutsche Atomenergieriese, der das Projekt ursprünglich in Gang gebracht hatte, wegen öffentlichen Drucks in Deutschland ausstieg.

Fennovoima steht unter Zeitdruck. Wenn der Bau des AKWs nicht vor Anfang Juli 2015 beginnt, ist der politische Grundsatzbeschluss, auf dem das Projekt basiert, hinfällig, und ein neuer Parlamentsbeschluss wäre erforderlich.

Mehr Informationen über das AKW Fennovoima gibt es hier: