2014-03:Krebskongress 2015

Aus grünes blatt
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Krebskongress 2015 - Ein Aspekt des Ausstiegs

„Durch Wissen zum Leben“ lautet das Motto des Vereins bayerische Krebsgesellschaft. Die Wissenschaft beschäftigt sich derweil mit Quantenheilung und der Rolle der verschiedenen Zellen im Gehirn: Blieb die Heilung von Krebs bisher auf der Strecke oder wird sie von Profitinteressen unterdrückt? - Die Möglichkeit, das auch Letzteres wieder einmal eine Rolle spielen könnte, ist mir gestern in einem Gespräch mit einem befreundeten Italiener klar geworden, der erzählte, dass eine Entdeckung eines Moleküls mit heilender Wirkung einfach destruktiv abgeschmettert worden sei wobei auf gängige Versuche beharrt wird und es leider keine alternativen zu dieser Hospizmedizin gibt...Hinzu kommt der langsam bekannt werdende dubiose Vertrag zwischen der Internationalen Atom Aufsichtsbehörde und der Weltgesundheitsorganisation...

Sind Quanten populär, weil die Atommüllfrage zum Beispiel extrem unbequem ist? Die Weltgesundheitsorganisation, die ja nur noch zu 30 % durch öffentliche Mittel finanziert wird, hält unter Ärzten längst bekannte Studien über Tschernobyl unter Verschluss. Luxus, Notwendigkeit und Freiheit sind glaube ich ein Spannungsfeld, das auch vor der Forschung nicht halt macht, wo eigentlich doch eher kühle Köpfe gebraucht werden.

Laut Wikipedia (Stand Anfang Juni) sind Krebszellen bei Bestrahlung weniger anfällig als normale Zellen. Bei einer Strahlenbelastung von einem Sievert sterben 5% an Krebs, warum dieses Wissen außerhalb von Japan heruntergespielt wird ist mir Schleierhaft, Mr.Robert Peter Gale!

Die immer noch sehr umstrittene, Unbedenklichkeitsdosis von 100 Milisievert kann wohl in Wäldern nicht überschritten werden oder? Naja, stimmt, wenn sie der IAEA vertrauen, sonst nicht!

Schauen wir auf Fukushima; Gleiche Grenzwerte für Kinder und Erwachsene verdutzen nicht nur Schüler, weniger Leukozyten und die direkte Folge, Nasenbluten bis zur Ohnmacht sind beobachtet worden! Dazu eine Randnotiz die man vielleicht im Hinterkopf behalten sollte: „die Gesundheitsverantwortung tragen die Staaten selber“. Dumm nur das Strahlung vor keiner Grenze halt macht und Partikel schon in Luftfiltern von Autos Kanada gefunden wurden...Ein Kind das 10 Jahre nach dem Fukushima Desaster geboren wird hat das Recht überall auf der Welt medizinische Hilfe zu suchen, wenn ich mirs recht überlege -sogar jedes Kind!

Auf dem deutschen Krebskongress war die Prävention vom Gesundheitsminister im nationalen Rahmen propagiert worden, die Krankheit an sich steht allerdings nicht im Fokus, sondern der betroffene Mensch. Ganz schön paradox oder? Die Frage ist, fallen dadurch auch die Ursachenforschung wie auch bekannte Bedrohungen wie ein Supergau hinten über?

Warum das wichtig ist? Sind 7000 Wismut Mitarbeitern an Alphastrahlung gestorben oder nicht, das ist das Gewicht, das noch zu stemmen bleibt wie es scheint.

Einerseits gibt es bald hoffentlich abschreckende Bildchen auf Tabakpäckchen, andererseits sehe ich die Weltgemeinschaft auch in der Verantwortung Solidarität zu zeigen wo Gefahren unbeherrschbar geworden sind: Wir können nicht einerseits Urangeschosse verstreuen und Menschen mit bloßen Händen die Pechblende aus den Tiefen holen lassen, während wir an anderem Ort die Augen verschließen und nicht einmal versuchen die Folgen in den Griff zu bekommen!

Wir brauchen keine Kriterienkataloge und Einteilungen in A2-B-C, die uns dann gegen Bezahlung von Experten erläutert werden sondern das schon vorhandene Wissen und eine internationale und interdisziplinäre „Schwarmintelligenz“ muss reaktiviert und gefördert werden um einerseits den Katastrophenschutz und vor allem die Medizin auf einen Stand zu bringen, der in einer von Atomwaffen bedrohten Welt notwendig ist!

Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt und hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Er wurde 2006 von der Union Internationale Contre le Cancer (UICC), der WHO und anderen Organisationen ins Leben gerufen.

von Onno Oncken