2012-01:Vom "Zuchttier" bis zur "Ernte"- Die Pelzindustrie abschaffen, ein für allemal!

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Vom "Zuchttier" bis zur "Ernte"- Die Pelzindustrie abschaffen, ein für allemal!

Keine 30km entfernt von Döbeln, in Seelitz-Döhlen bei Rochlitz, befindet sich eine der wenigen noch verbliebenen "Pelzfarmen" Deutschlands. Hier werden jährlich 12.000 Nerze gezüchtet, in kleinen Drahtkäfigen ca. 9 Monate lang gefangen gehalten, um dann ermordet zu werden, um aus ihren Fellen Kleidung und Accessoires aus "Pelz" herzustellen.

Eine Gesetzesänderung, die am 12.Dezember 2011 in Kraft trat, sieht nun weitaus größere Käfige für die dort und in den rund 15 weiteren deutschen Pelzfarmen gefangenen Tiere vor. Dies führte bereits zu einer Schließung mehrerer deutscher "Pelzfarmen" zum Jahreswechsel und wird sicherlich weitere Konsequenzen für die Pelzindustrie haben und hoffentlich auch für die Farm in Rochlitz endlich das Aus bedeuten.

Doch Gesetze werden Tierausbeutung nicht abschaffen. Um die unsägliche Gewalt gegen Tiere durch die Pelzindustrie und andere tierausbeutende Industrien zu beenden, gilt es sich nicht auf Gesetzesänderungen zu verlassen, sondern selbst aktiv zu werden und sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der Menschen und Tiere keine Ausbeutung mehr erfahren müssen. Möglichkeiten gibt es hierzu denkbar viele. Einige in Bezug auf den Kampf gegen die Pelzindustrie wird der Vortrag aufgreifen.

In Döbeln fand am 16. März 2012 eine Informationsveranstaltung zur Pelzfarm in Rochlitz, den Hintergründen der Pelzindustrie und Handlungsmöglichkeiten für die Befreiung der Tiere stattfinden. Dabei wird außerdem einen Überblick über die Pelzindustrie in Deutschland, die Zustände auf den Farmen und insbesondere auf der Farm in Rochlitz geben. Ein weiterer Fokus wird auf der Geschichte der Proteste gegen die Farm und anderen Aktivitäten von Tierrechts- und Tierbefreiungsaktivist_innen in und um Döbeln liegen.