2010-01:Aktion gegen Stora Enso in Helsinki

Aus grünes blatt
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Die Polizei wartete direkt vor dem Konferenzort, konnte die AktivistInnen jedoch nicht am Erglimmen des Mastes hindern
AktivistInnen mit einem Banner auf einem Mast direkt neben Stora Ensos Aktionärsversammlung
Stora Enso ist ein großer Lügner!

Aktionen bei Stora Ensos Aktionärsversammlung: Plantagen sind ein soziales und ökologisches Desaster

fb/HKI AktivistInnen klagten am 31. März 2010 bei der Aktionsversammlung von Stora Enso, einem finnisch-schwedischen Papier- und Zellulose-Konzern, das Unternehmen wegen Menschenrechtsverletzungen und seiner Greenwashing-Kampagnen an. Sie machten darauf aufmerksam, dass die Plantagen eine Gefahr für den Lebensuntehalt von KleinbäuerInnen und für die Nahrungsmittelversorgung in Brasilien, Uruguay und China darstellen. Im Gegensatz zu Stora Ensos Behauptungen wirken Baumplantagen nicht als „Kohlenstoff-Senken“. Vielmehr zerstören industrielle Monokulturen natürliche Kohlenstoff-Senken und die Artenvielfalt.

30 DemonstrantInnen und bunte Clowns teilten den Aktionären ihre Kritik mit, während zwei AktivistInnen einen Mast neben dem Konferenzzentrum erklommen und dort ein sechs Meter langes Banner anbrachten, das Stora Enso der Lügen bezichtigte. Obwohl die Polizei die Demonstration sehr beengte, war sie letztlich zu träge, um das unerkannte Verschwinden der KletteraktivistInnen verhindern zu können. In der Aktionärsversammlung konnte ein Vertreter von Friends of the Earth Finnland die Kritik an Stora Enso direkt vortragen, weil es gelungen war, für diese Aktion kurzzeitig Konzern-Aktien zu erwerben.

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