2007-02:Perspektiven der Selbstorganisation - Herrschaft und Technik

Aus grünes blatt
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Von Permakultur und der "Mega-Machine"

jhc Die Kritik, die dem Prinzip Selbstorganisation und Herrschaftsfreiheit entgegen gebracht wurde, brachte mich doch sehr zum Nachdenken. Außerdem brachte mich die Auffassung, dass "gute" Technik zu einer freien Geselschaft führt, doch sehr ins Stutzen. Dieser Artikel soll also die Idee der Selbstorganisation auf ihre konkrete Anwendungsmöglichkeiten überprüfen und herausfinden, ob bestimmte Hochtechnologien dem Prinzip der Hierachiefreiheit entgegen wirken.

Perpektiven der Selbstorganisation

In der Einladung zum Seminar "Herrschaftsfreie Welt" in Magdeburg wird eine solche Utopie-Formulierung ganz kurz angrissen:


Ich lief den holprigen Feldweg entlang und gelangte zum Ortseingang. Hunger hatte ich, und so fragte ich ein paar tollende Kinder, wo ich denn wohl ein Restaurant finden könnte. Die Knirpse guckten mich mit großen Augen an - "ein waaaaas?" - und ich erklärte ihnen, dass ich etwas essen will. "Ach so, sag das doch gleich! Also heute wird in der VoKü unten am Fluss gekocht, dort gibt's meist Suppe. Am Tanzplatz da hinten ist auch eine, wenn du dich beeilst, kriegst du vielleicht noch von den leckeren Seitan-Bratlingen was ab... oder du gehst zur "VoKü im bunten Haus" - die machen aber immer nur Rohkost..." Was auch immer so eine VoKü ist, ich schlenderte zum Fluss.

Dort stand ein riesiger dampfender Suppenkessel auf dem Tisch, Menschen saßen angeregt plaudernd und diskutierend in kleinen Grüppchen an den Tischen und auf der Wiese, oder löffelten auch nur hungrig aus ihren Schüsseln. Ich schaute mich nach der Bedienung um, konnte aber keine entdecken. So gesellte ich mich zu drei sympathisch wirkenden Menschen mit Suppentellern in der Hand und fragte die um Rat. So erfuhr ich, dass sich hier jede einfach an dem Suppentopf bedient, soviel Hunger sie hat. Als ich fragte, was denn der Teller Suppe koste, guckten mich die drei verduzt an. Nein nein, ich solle nur einfach essen, aber es wär gut, nachher beim Abwasch zu helfen. Und für morgen werden noch Menschen gesucht, die beim Kartoffeln schälen helfen. Sie zeigten mir eine große Tafel mit einem Kalender, da standen bei vielen Tagen Namen mit einem Vermerk wie "Bohneneintopf kochen - wer hilft mit?"...

Die meisten der Menschen hier im Ort, so erfuhr ich, aßen in diesen VoKüs, also VolksKüchen, und kümmerten sich so ein, zwei mal in der Woche ums Kochen. Manche, die gerne kochen, auch öfter - andere hingegen sah mensch wohl selten in der Küche, dafür kümmerten sie sich eifrig um die große Fahrradwerkstatt oder die Bibliothek. "Wo denn die Nahrungsmittel herkämen, wenn dafür gar kein Geld eingenommen wird", fragte ich verwirrt und ließ mich belehren, dass die natürlich zum großen Teil von BewohnerInnen hier direkt angebaut würden, und so anderes wie Kaffee beispielsweise, brächten Reisende oft mit - dafür fuhren die dann oft schwer bepackt mit Fahrradteilen weiter, welche in der großen Fahrradwerkstatt gefertigt wurden.

"Ja und wer entscheidet denn nun, ob ihr hier Fahrräder baut oder Wasserkocher?" fragte ich weiter... Ratlos blickten sich meine BegleiterInnen an. "Komische Frage, es gab hier einfach eine handvoll Leute, die gerne Fahrräder machen wollten. Die haben angefangen die Werkstatt aufzubauen - andere fanden das spannend und kamen dazu. Aber wenn du lieber Wasserkocher machen willst, dann mach doch! Die Franz da hinten unter dem Kastanienbaum, die träumt davon auch schon seit einer Weile, vielleicht könnt ihr das zusammen machen... einfaches Werkzeug gibt's ja erstmal in der Fahrradwerkstatt, und dann müsst ihr halt gucken, was ihr noch so braucht. Am Tanzplatz gibt's doch die große Wand, wo draufsteht wer was denn gern mal irgendwann machen würd', und du kannst auch in das blaue Bürohaus gehen und dort im Wiki mal die Orte in der Umgebung bitten, deinen Wunsch auch auf ihre Interessenpools zu setzen..."

Jaja, so war das ja nun auch nicht gemeint, ich bin ja nur auf der Durchreise. Aber müde wurde ich nun doch. Die drei erklärten mir noch, wie ich die Häuser erkenne, in denen es "freie Schlafecken" gibt - wo also jede einen freien Platz zum Schlafen finden kann. Erstaunt ließ ich mir von Zorin berichten, dass sie immer wieder an verschiedenen Orten schläft, je nachdem nach welcher Atmosphäre oder Gesellschaft er sich gerade fühlt... so suchte ich mir eine kuschelige Ecke in einem grün angestrichenen kleinen Strohhaus und schlief erschöpft ein.


Doch schon beim Beschaffen des Essens wird es recht schwierig. Ich beschränke mich hier auf die Selbstversorgung mit selbst erzeugten Lebensmitteln, weil das Containern für mich keine wirklich emanzipatorische sondern nur eine Übergangslösung seien kann. Schließlich ist sie voll und ganz von der verschwenderischen Lebensmittelindustrie abhängig. Kein Kapitalismus, kein Containern. In diesem Kontext ist die Landwirtschaft eine langfristige, ja rhythmische Angelegenheit, die Kontinuität erfordert und nicht Spontanität des Containerns. Daher wird schon hier die Idee der herrschaftsfreien Selbstorganisation hoch komplex, aber durchaus lösbar. Einige Menschen, die am Gartenbau interessiert sind, schließen sich also zusammen und wollen einen Garten anlegen und beginnen die Planung. Was wird angebaut? Wird diese Frage lediglich unter den Menschen, die später den Garten pflegen, geklärt? Oder werden, sofern der Garten nicht nur zur Versorgung der einzelnen Teilnehmer dienen soll sondern der Allgemeinheit, die anderen Mitmenschen mit einbezogen? Wird nur das angebaut, was diejenigen, die den Garten pflegen, anbauen möchten, oder wird auf Wünsche "von außen" eingegangen? Vielleicht mache ich es alles komplizierter als es ist, aber solche Fragen würde ich mir stellen. In diesem Zusammenhang ist wichtig, zwischen purem Individualismus (purem Individualanarchismus) - was darin enden würde, das jede "sein eigenes Süppchen kocht" - und dem Einsatz von persönlichen Fähigkeiten je nach Motivation des Individuums für die "Gemeinschaft" zu unterscheiden.

Meine Teil-Lösung für dieses scheinbare Dilemma wäre Permakultur. Schließlich hat das Prinzip Permakultur zum Ziel, mit möglichst wenig Energieaufwand möglichst viel ernten zu können und fruchtbare Ökosysteme zu schaffen, die sich selbst erhalten und nur minimaler "Pflege" bedürfen. Dennoch bedarf auch ein Permakultur-Waldgarten genauste Planung und verschlingt beim Anlagen Unmengen an Energie. Diese kann jedoch recht einfach in der Gruppe der "freien Menschen in freien Vereinbarungen" aufgebracht werden. Einmal angelegt ist ein solcher Permakultur-Garten ein flexibles und vor allem vielfältiges System, das hoffentlich all den Wünschen der "Gemeinschaft" nachkommen kann. Hilfreich wäre es natürlich, wenn das Wissen der Menschen weitervermittelt wird, damit der Garten auch nachdem einige Menschen abgewandert sind, weiter existieren kann und die Geschichte und Planung detailliert dokumentiert wurde.

In einem solchen Szernario könnte der scheinbare Widerspruch zwischen "freien Vereinbarungen" und Gemeinschaft aufgelöst werden. Natürlich würden in der Praxis zahlreiche andere Probleme auftauchen. Aber wer oder was ist schon perfekt? In diesem Sinne sollte auch nicht alles, was nicht von vornherein als "herrschaftsfrei" gelabelt wurde, kategorisch abgelehnt werden. Das wäre so, als wenn man "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen" zum Dogma erheben würde. Vielmehr ist es wichtig, die Idee weiterzuentwickeln und Potentiale in bestehenden Projekten wie Ökodörfern und Kommunen auszumachen, zu nutzen und konstruktive Kritik zu üben und gleichzeitig die konstruktive Kritik an seinen eigenen Ideen durch Selbstreflektion zu berücksichtigen.

Man kann also sehen, dass so grundlegende Dinge wie die Essensbeschaffung (ohne Mampf schließlich kein Kampf) recht komplexe Angelegenheiten seien können. Desto komplexer der Produktionsverlauf, desto schwieriger wird es sein, Herrschaftsfreiheit herzustellen. Dies ist der Punkt an dem meine Technologie-Kritik ansetzt.

Herrschaft und Technik

Nimmt man beispielsweise diese Zeitschrift bei der der Redaktions- und Layoutprozess recht hierachiefrei und horizontal organsiert (auch dies wird später kritisch hinterfragt) sind, und geht davon aus, dass man eine Gruppe von Menschen hat, die eine solche Zeitung produzieren möchten, dann braucht man z.B. eine Druckwerkstatt und einen Computer. Zerlegt man den Bau von Drucker und Computer in seine Einzelschritte, bekommt man einen ziemlichen komplexen Produktionsprozess.

Anfangen könnte man bei der Rohstoff-, Ressourcen- und Chemikalien-Beschaffung, die nunmal Ausgangsmaterialien für die Herstellung von Computern und Druckern sind. Meine Frage lautet schlicht und einfach: Können todbringende Jobs wie das "aus dem Boden kratzen" von Rohstoffen mit hochgiftigen Chemikalien und die vielen anderen "Scheißjobs", die für die Herstellung von Maschinen im Allgemeinen immer nötig sind, jemals hierarchiefrei, geschweige denn ökologisch vertretbar, selbstorganisiert werden? Das darf bezweifelt werden... Mit diesem Dilemma sind alle scheinbar "egalitären" Produktionsformen wie zum Beispiel der Anarcho-Syndikalismus konfrontiert. Murray Bookchin (siehe Artikel "Social Ecology Kongress in London - Reflektionen und Lehren") schlägt rotationsförmige Ausführung dieser "Scheißjobs" vor. Tut mir leid, aber ich möchte auch nicht mal im geringsten sporadisch mit hochgiftigen Chemiekalien und todbringender Arbeit in Kontakt kommen. Bookchins glaubte an das "Heil der Technik" das und von allen Zwängen erlösen wird ist, wenn man es vorsichtigt formuliert zynisch. Dieses Szenario scheint mir nur möglich, wenn man über kurz oder lang eine Diktatur etabliert, die dafür sorgt, dass genug Maschinen produziert werden, um die "Scheißjobs" zu übernehmen. Und wenn man schonmal eine solche Autorität aufgebaut hat, warum sie dann nicht gleich für die Wartung aufrecht erhalten? Maschinen, die so gut wie alle beschissenen Arbeiten übernehmen, scheinen mir wie ein "Matrix-Szenario".

Was mich zu einem anderen Punkt gegen Technik bringt. Gibt es ein Herrschaftsverhältnis zwischen Maschine und Mensch? Kontrolliert der Computer dich, oder kontrollierst du den Computer? Sind viele Technologien nicht immer entfremdend, wie es Ivan Illich in der "Politischen Kritik der Technik" formulierte? Und um auf die Redaktions- und Layoutarbeit des grünen blatts zurückzukommen: Ist das Internet nicht eine riesige Barriere für all jene, denen der Rechner nicht in die Wiege gelegt wurde? Wikis sind nicht so einfach, wie sie für uns "Technikfreaks" scheinen. Noch unter Menschen, die jetzt in ihren späten 20igern sind, gibt es viele, die nicht wirklich mir Computern umgehen könnten, um an dem "Offenen Medium" grünes blatt mitarbeiten zu können. Und was ist mit der wachsenden Zahl an alten Menschen? Wie können diejenigen partizipieren, die immer noch gerne Briefe schreiben? Es scheint mir wichtig anzubieten, Artikel auch per Post der Redaktion zukommen zu lassen, die diese dann abtippt.

Eine recht simple Lösung für das Barriereproblem. Dies löst aber nicht den immanent hierarchischen Charakter von Maschinen und Technik, der oben beschrieben wurde, und auch von der grünen blatt-Redaktion hingenommen wird.

Ein weiteres Problem im Produktionsprozess von Maschinen und Technik ist die Eintönigkeit der Arbeit. Viele Dutzend hochspezialisierte Berufe sind nötig und mindestens genausoviele verschiedene Stufen Fließbandarbeit, um zu einem fertigen Computer zu kommen. Mit Vielfalt und Kreativität hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Auch sei angemerkt, dass die High-Tech-Forschung heutzutage komplett dem kapitalistischen System dient und von ihm abhängt. Ein Großteil der Erfindungen war kein Produkt menschlicher Neugier, sondern diente dem Interesse des Kapitalismus. Die elektrische Beleuchtung ist nur ein Beispiel, mit dem die Arbeiter jetzt auch nachts schuften konnten. Letztlich seien die Konsequenzen der Technik-Produktion erwähnt, die einen besonders offensichtlich Fall von Nord-Süd-Imperialismus darstellt, da die Länder des globalen Südens als Rohstoffgruben für die Maschinerie des Nordens herhalten muss. Hinzu kommen teilweise die Berge an hochgiftigem Elektroschrott, die die Gräben nur noch tiefer werden lassen.

Ein einfaches, aber erfülltes, Leben scheint für mich bestrebenswert, wenn man es ernst meint mit Hierarchien und Selbstorganisation. Dies schließt natürlich nicht aus alles, was direkt recycelt werden kann, wieder zu verwenden. Windräder können beispielsweise fast komplett auch Schrott gebaut werden und Laptops, die jetzt schon zusammengeschraubt sind, gehören natürlich nicht in die Mülltonne. Die Rechner müssten aber eben konsequent mit "hierachiefreier und selbstorganisierter" (in allen Produktionsschritten) Energie versorgt werden. In diesem Sinne wird herrschaftsfreie und selbstorganisierte Selbstversorgung in Bioregionen [1], eine an sich verstaubte Idee, wieder sehr relevant.

In ihrer Essenz stärkt diese Technik-Kritik das Prinzip der Herrschaftsfreiheit und Selbstorganisation. Je simpler, einfacher und praktischer der Produktionsprozess (wie z.B. die Essensbeschaffung oben) ist, desto leichter lassen sich die Prinzipien anwenden. Wie beschrieben, schreien gerade Technik-Gläubige stufenweise nach mehr Zwang, Repression und Kompromissen. Je nach Komplexität wird entweder nach Mehrheitsentscheiden alla "Anarcho-Syndikalismus / Bookchins Direkter Demokratie" gerufen oder schärferen Repressionmechanismen im Namen der Industrie-, Servicegesellschaft und Technik gerufen.

Vielleicht findet dieser Text ja seine Bestimmung während des Seminars "Herrschaftsfreie Welt" (http://herrschaftsfreie-welt.de.vu/) und wird dort angeregt debattiert, kritisiert und gelesen. Wenn ich es schaffe, wonach es nicht aussieht, werde ich im September in Magdeburg wohl auch vorbeischauen.

Für mich sehr wichtig: Worten müssen auch Taten folgen!!!

Menschen, Bewegungen und deren Literatur die sich mit dem Thema Herrschaft und Technik auseinandergesetzt haben:

  • Ivan Illich. Klassiker in der Zivilisationskritik. Buchempfehlung: Selbstbegrenzung. "Eine politische Kritik der Technik"
  • Mahatma Gandhi. Die Einfachheit des Lebens war Grundlage seines Handelns und die Basis der vielen Gemeinschaften die er in Südafrika und Indien gründete. Das Spinnrad steht wohl höchst symblisch als Gegengewicht zum zivilisatorischen Maschinenwahn. Fundamentalste politische Schrift: "Hind Swaraj"
  • Leo Tolstoi. Ein Advokat des "kleines Mannes". Besonders der Kleinbauern. Christlicher Anarchist. Große Inspiration für Gandhi. Buchempfehlung: "Volkserzählungen."
  • E. F. Schumacher. Ökonom. Prägte den Satz: "Small is Beautiful". So heißt auch sein viel gelesenes Buch (in Englisch).
  • Albert Einstein. Zitat: "Zunehmend schätze ich die Liebe als das Allerwichtigste ein, wichtiger als der viel gelobte technische Fortschritt, unsere ganze Zivilisation. Diese ist wie ein Axt in den Händen eines wahnsinnigen Verbrechers.
  • John Zerzan und andere Anarcho-Primitivsten sind, wie ich finde, wenig brauchbar, da sie keine lebbaren Alternativen vorschlagen, sondern ein "Zurück zu Jäger und Sammlern", welches zum einen für viele Menschen einfach nicht praktikabel und zum anderen kulturell, in der jetzigen natürlichen Umgebung und mit jetzigen Bevölkerungszahlen höchst wahrscheinlich physisch unmöglich ist.
  • Helena Norberg-Hodge. Gründete die International Society for Ecology and Culture (http://www.isec.org.uk). Übt fleißig Entwicklungskritik und verteidigt das traditionelle Leben indigener Völker zum Beispiel im Himalaya im Nordosten Indiens. Buchempfehlung: "Faszination Ladakh."
  • Roger Moody. Leitender Redakteur der Internetplattform "Mines and Communities" (siehe unten). Hat gerade ein gutes Buch zum Thema veröffentlicht. Allerdings in Englisch: Titel: "Rocks & Hard Places - The Globalization of Mining"
  • Die Decroissance-Bewegung in Frankreich plädiert für eine konsquente Wachstumsrücknahme. Medium der Bewegung: http://www.ladecroissance.net/. Institut der Bewegung: http://www.decroissance.org/. Auch wenn thematisch nicht ganz identisch: http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltige_Wachstumsrücknahme
  • Der Ökofeminismus von Vandana Shiva, Maria Mies, Claudia von Werlhof und Veronika Bennholdt-Thomsen bieten, wie ich finde eine konsequente und fanzinierende Kritik des Kapitalismus einschließlich dessen Drang zu immer mehr "Maschinisierung". Der Artikel "Keine Kapitalismus-Kritik ohne Patriarchats-Kritik! Warum die Linke keine Alternative ist." von Claudia von Werlhof in Widerspruch Nr. 50 ist unter http://www.widerspruch.ch/50.html abrufbar.
  • Allmende Permakultur-Garten in Verden. Legen viel Wert auf Horizontalität und Herrschaftfreiheit wenn man bei Ihnen mitarbeiten möchte. Spannendes und inspirierendes Low-Tech Waldgartenprojekt mit utopischen und revolutionären Gärtneransprüchen: http://www.davyd.de/allmende/

Internet:

  • Eine unendlich lange Liste an Vorfällen, in denen "Bergbau" zur Vernichtung von lokalen Gemeinschaftsstrukturen führt. Regelmäßige Updates und extensive Linklisten zum Thema. In Englisch: http://www.minesandcommunities.org/
  • Allianz gegen Minen in Indien: http://www.mmpindia.org/
  • Diese Listen sind schon ellenlang. Wie groß ist wohl die Dunkelziffer an Fällen, in denen es keine organisierte Berichterstattung und keinen organisierten Widerstand gibt?

Fußnoten

  1. Für eine Definition siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Bioregionalism. Der Bioregionalismus als Bezugspunkt ist hier problematisch, da diese Ideologie dem rechtsökologischen Milieu zugerechnet werden kann.