2006-02:Tote Tiere essen....kann das überhaupt gesund sein?

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Tote Tiere essen.... kann das überhaupt gesund sein?

mfg Entgegen der weit verbreiteten Meinung ohne Aufnahme von Fleisch könne der menschliche Körper nicht überleben bzw. ohne die Aufnahme von Fleisch würde es zu Mangelerscheinungen usw. kommen, werden wir in diesem Artikel nicht nur aufzeigen, dass eine Ernährung ohne Fleisch problemlos möglich ist, sondern auch, dass Fleisch, ernährungsphysiologisch betrachtet, als bedenklich oder sogar gesundheitsschädlich eingestuft werden kann. (das betrifft auch Fisch, der einzige Unterschied zu Fleisch ist das Fische 15 mal so viel Wasser enthalten) Spätestens seit BSE, Dioxin- und Schweinepestskandalen usw. dürfte auch der breiteren Masse der Bevölkerung klar sein, dass der Konsum von Fleisch schon aus diesen Gründen risikobehaftet ist. Doch wie konnten diese Krankheiten entstehen und sich in so großem Maße verbreiten und warum treten solche Krankheiten gerade in unserer Zeit in so hohem Maße auf, bis vor wenigen Jahrzehnten waren solche Krankheiten absolut unbekannt und es traten auch kaum ähnliche Krankheiten in diesem Maße auf. Der Schlüssel dazu sind die Bedingungen unter denen die Tiere heute vegetieren und auch die erhöhte Zugabe von Hormonen und Chemie auf und an die Tiere spielt eine gravierende Rolle. Außer den offensichtlichen Problemen die diese Art der Tierhaltung hervorbringt, sind auch massive negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper zu beobachten. Allein der Verzehr von tierischen Produkten, auch wenn sie nicht belastet wären, hat eine Reihe negativer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.

Tierische Stoffe sind chemisch weitaus komplexer aufgebaut als pflanzliche Stoffe. Im menschlichen Körper werden einfacher aufgebaute Stoffe besser aufgenommen als komplexere, da sie erst über mehrere Stufen im Körper abgebaut werden können, oder eben auch nicht verwertet werden können, da sie nicht aufgespalten werden können und wieder ausgeschieden werden. Das der Mensch von Natur aus kein Fleischesser war/ist, haben Vermessungen am menschlichen Körper, im Rahmen von Studien an den Universitäten Berkeley, Carolina, South-California, Minnesota und London, jeweils zu dem Schluss geführt, dass der Mensch in Urzeiten "frugivor" (Früchte-Esser) war. Zum einen war es ihm nicht möglich, da er dazu noch keine Werkzeuge besaß, Tiere zu jagen bzw. es war ihm auch, aufgrund seines auf Pflanzennahrung angepasstes Gebiss, nicht möglich es zu verspeisen, da er dafür einfach nicht die richtigen "Mundwerkzeuge" besaß, später war er durch die Klimaverschlechterung durch die Eiszeit nicht mehr in der Lage seine Nahrung komplett über Pflanzen zu beziehen, er war also gezwungen sich anzupassen und Tiere zu jagen und zu verspeisen. Diese gravierende Nahrungsumstellung blieb aber nicht folgenlos: Schwere arthritische Gelenkveränderungen schon im dritten Lebensjahrzehnt, Paradontose, Karies, Zahnausfall, früheres Altern, hohe Infektanfälligkeit, Bluthochdruck, Arteriosklerose und verkürzte Lebenserwartung. Bis heute hat der Mensch sich nicht an tierische Nahrung gewöhnt, alles was von tierischen Produkten im menschlichen Körper verwertet werden kann, ist durch die große Anpassungsfähigkeit und einen "Toleranzbereich" für tierische Stoffe des menschlichen Körpers zu begründen. Es gibt auch gravierende körperliche Unterschiede die Menschen von Fleischfressern trennen: zum einen gibt es Unterschiede im Gebiss, Fleischfresser besitzen als Backenzähne gezackte, keilförmige Reißzähne zum Zerschneiden von Fleisch und Zerbrechen von Knochen, der Mensch besitzt stattdessen Mahlzähne, die eher für die Zerkleinerung pflanzlicher Nahrung konzipiert sind, außerdem dürfte es auch sehr schwer sein für Menschen, rohes Fleisch zu zerkauen. Der Mensch kann es schwer roh verwerten was wohl auch dafür spricht, dass der Mensch kein Fleischfresser ist/war.

Fleischfresser haben zudem einen sauren Speichel, der kein Ptyalin zur Verwertung von Kohlenhydraten enthält. Der Mensch besitzt hingegen einen alkalischen, ptyalinhaltigen Speichel. Die Magensäure von Raubtieren ist zwanzig mal stärker als die des Menschen, um auch z.B. harte Muskeln verdauen zu können. Der Verdauungskanal eines Raubtieres ist. etwa dreimal so lang wie seine eigene Körperlänge, der des Menschen jedoch entspricht der zwölffachen Körperlänge, was für eine bessere Verwertung von Pflanzenkost sorgt. Doch warum genau ist der Verzehr von Fleisch gesundheitsschädlich - Tierisches Eiweiß versteht unser Körper als artfremd. Er muss es während des Verdauungsprozess entgiften und anpassen. Wenn artfremdes Eiweiß, unter Umgehung der Verdauungsorgane, in den Organismus eingespritzt, beginnt der menschliche Organismus dieses Eiweiß als Gift zu bekämpfen. 10 Gramm Milch in den Muskel eingespritzt bewirken Abwehrreaktionen des Körpers die den Abwehrreaktionen bei einem Infekt entsprechen z.B. mit Fieber, Frösteln, Gliederschmerzen etc.. 10 Gramm Milch direkt in eine Blutbahn eingeführt können sogar tödlich sein. Damit artfremdes Eiweiß nicht in den Körper gelangt müssen energieaufwendige Umwandlungsprozesse stattfinden, die den Körper belasten. Zudem führt eine dauerhafte Aufnahme von zuviel (vor allem denaturiertem oder tierischem) Eiweiß zu so genannten Eiweiß-Speicherkrankheiten: der Überschuss (also alles, was der Körper nicht verwertet oder direkt wieder ausscheidet) an tierischen Eiweißen wird in Kollagen umgewandelt und im Körper eingelagert, also z.B. an den Basalmembranen der Kapillaren gespeichert. Dadurch werden diese für lebensnotwendige Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Glukose etc. undurchlässiger und das umliegende Gewebe wird entsprechend unterversorgt.

Dieses kann u.a. bis zum Gewebeschwund und Gewebetod führen. Um den Eiweißspeicher des Körpers zu entleeren, bedarf es 2-4 Wochen "Eiweißfasten". Das heißt in dieser Zeit erfolgt keine Aufnahme tierischer Eiweiße. Es kommt es durch Aufnahme von Fleisch auch noch zu anderen Krankheiten. Zum Beispiel zu einer Eisenüberversorgung welche sich schadhaft auf den menschlichen Organismus auswirkt. Tierisches Eisen in Form von Hämoglobin und Myoglobin durchquert leicht die Darmschleimhaut um ins Blutplasma zu gelangen und umgeht so die Kontrollmöglichkeit des Organismus.

Es wird also ohne Bedarf des Organismus Eisen aufgenommen und das führt dann zu einer Eisenüberladung. Eine erhöhte Eisenversorgung wird mit der Entstehung und dem Verlauf verschiedener Krankheiten wie Infektionen, Arteriosklerose und Krebs in Verbindung gebracht. Blutuntersuchungen ergaben, dass bei Menschen ,die sich ohne Fleisch ernähren, in der Regel die Zahl der roten Blutkörperchen über dem Durchschnitt liegen und dass somit auch der Gehalt an (eigenem) Hämoglobin höher war. Zu diesen und anderen Krankheiten, die durch den regelmäßigen Konsum von Fleisch entstehen, kommt hinzu, dass die Massentierhaltung nicht ohne den massiven Einsatz von chemischen Stoffen (Antibiotika, Hormone, Psychopharmaka) und die Verfütterung von sog. Kraftfutter(u. auch Tiermehl) auskommt. Durch das enge Zusammenleben der Tiere können sich Krankheiten schnell ausbreiten, um dem entgegenzuwirken wird massenhaft Antibiotika verabreicht, was nebenbei auch noch den Effekt hat, dass das Wachstum von Schweinen, Kälbern, Hühnchen und Puten Gefördert wird, bei Geflügel erhöht sich zudem auch noch die Legeleistung. Massentierhaltung von Geflügel wäre ohne den Einsatz von Antibiotika gar nicht möglich.

Die Kokzidiose ist eine Darmerkrankung des Geflügels, die durch Kleinstlebewesen (Protozoen) hervorgerufen wird. In der Massentierhaltung würde es zu einer schnellen Verbreitung kommen, große Bestände wären infiziert und können durch den Stress, hygienische Bedingungen etc. in der Massentierhaltung der Kokzidiose nichts entgegensetzen.

Deshalb werden Antibiotika verabreicht, die aber nicht nur die Kleinstlebewesen im Darm des Geflügels in Schach halten sondern auch zusätzlich die Entwicklung natürlicher Immunitäten verhindern, es muss also eine lebenslange Versorgung mit Antibiotika stattfinden, um dem Unternehmer keine "Ertragsverluste" entstehen. An die Gesundheit der Tiere bzw. an die des Verbrauchers wird dabei nicht gedacht. Die Hälfte der Weltproduktion an Antibiotika wird heute an Tiere verfüttert, implantiert oder injiziert. Das Resultat ist, dass durch die kleinen unwirksamen Konzentrationen, nämlich in der Menge wie sie mit dem Fleisch verzehrt werden, die Eigenschaft, dass sie zur Resistenz der Bakterien führen. Aus diesem Grund sind heute immer mehr Antibiotika unwirksam geworden, es gibt zur Zeit nur noch ein Antibiotikum was wirksam wäre wenn alle anderen, durch die Resistenzen der Bakterien unwirksam gewordenen, Antibiotika versagen. Es ist aber auch nur eine Frage der Zeit bis Glykopeptid ebenso unwirksam wird, da dieses Mittel tonnenweise als Masthilfemittel eingesetzt wird, um Durchfall zu verhindern und das Wachstum von Schweinen zu fördern.

Es hat zudem noch den Nebeneffekt, dass es bestimmte Keime im Darm der Tiere abtötet, was die Verdauung günstig beeinflusst. Das hat zur Folge, dass die Tiere weniger Nahrung benötigen, was dem Mäster zusätzlichen Gewinn ermöglicht. Es gibt auch verbotene Antibiotika, die selbst in geringen Dosen (also durch die Rückstände im Fleisch) zu z.B. Schädigungen des Knochenmarks führen, die Herstellung von Blutkörperchen stoppt und die Produktion von Leukozyten reduziert, zu einer erhöhten Leukämiequote führen etc. In Deutschland werden 1% des Schlachtviehs auf diese Antibiotika überprüft, der Rest kommt so in den Verkauf egal ob Schwellenwerte für "legale" Antibiotika überschritten werden oder ob sie "illegale" Antibiotika enthalten. Psychopharmaka spielen eine eben so große Rolle in der Massentierhaltung, die Tiere werden mit Hilfe dieser Mittel ruhig gestellt, was eine Haltung auf sehr geringen Raum ermöglicht. Zudem bewirken sie eine Zunahme des Appetits, Schlachtvieh wird dadurch schneller "schlachtreif". Dadurch wird ebenfalls die Produktion pro Quadratmeter quantitativ gesteigert, was wiederum eine Profitmaximierung des Mästers schafft. Interessanter für Menschen die Fleisch zu sich nehmen, dürfte sein, dass die Tiere vor ihrem Transport zu den Schlachthöfen eine massive Menge an Psychopharmaka erhalten damit sie während des Transports sich ruhig verhalten. Das ist vielleicht auch zumindest für die Tiere teilweise positiv, da sie somit weniger Qualen mitbekommen. Über eine halbe Million Tiere verenden in Deutschland nämlich schon während des Transports zu den Schlachthöfen. Aufgrund der Masse der Tiere pro Transport haben sie meistens nicht einmal die Möglichkeit umzufallen wenn sie zu Tode gekommen sind. Trotz der Psychopharmaka ist so ein Transport noch sehr qualvoll, Schmerzensschreie sind zu hören, in dieser Kiste mit wenigen Schlitzen durch die Luft und Licht hereinkommen, es überrascht nicht, dass die meisten Tiere, die dort sterben, ersticken. Im Schlachthof stehen die Tiere immer noch unter dem Einfluss der Psychopharmaka und nach dem Schlachten werden diese auch nicht weiter abgebaut. Das heißt der Fleischesser nimmt diese Stoffe mit auf und hat nach dem Fleischkonsum ein "wohliges Müdigkeitsgefühl". Dauerhafte Schädigungen durch Psychopharmaka sind möglich vor allem auch dadurch, dass eine regelmäßige Überwachung nicht stattfindet. Prüfer werden eher zufällig fündig, deshalb können auch größere Mengen im Fleisch enthalten sein, die auch direkte Schädigungen hervorrufen können. Trotz Verboten werden den Tieren auch Schilddrüsenhemmer eingeflößt. Kontrollen finden auch hier nur sehr selten statt. Mit den sogenannten Thyreostatika werden vor allem beim Rind Gewichtszunahmen von 30-100 % erreicht. Rückstände im Fleisch führen zu Störungen im Wachstum der Hirnrinde von Kindern, bei Erwachsenen kommt es zu psychischen Veränderungen sowie zu Störungen der Denkfähigkeit. Der Einfluss von künstlichen Hormonen, die dem Masttier als Depotkapsel eingepflanzt werden lässt sich erahnen wenn die Hormonmenge betrachtet wird. Einem Ochsen werden rund 220 Milligramm Wirkstoff eingepflanzt, das entspricht in etwa der Menge die in 1500 gebräuchlichen Anti-Baby-Pillen enthalten ist. Dass die Pille schon sehr gravierenden, negativen Einfluss haben kann, dürfte ja bekannt sein. Säugetiere reagieren sehr sensibel auf sehr kleine Mengen Hormone (im zehntausendstel Milligramm-Bereich). Es kommt zum Beispiel zu Hormonstörungen mit weitreichenden Folgen. Dem Mäster ist das egal, er sieht nur, dass er durch die Dreingabe von Hormonen bis zu 30% mehr Fleischanteil erreichen, dass mehr Fett ins Gewebe eingelagert wird und dass das Fleisch von Geflügel heller und zarter wird. Was wiederum zu einer Gewinnmaximierung für den Mäster führt, da er qualitativ "hochwertiges" Fleisch anbietet.

Hinzu kommt dann noch eine erhöhte Cadmiumbelastung durch die Verfütterung von Tiermehl an die Tiere. Cadmium ist ein hochgiftiges Schwermetall und wird in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt, dieses Cadmium konsumieren dann die Tiere mit dem Futter, Cadmium lagert sich vor allem in der Niere und Leber und den Knochen ab. Diese Bestandteile werden vom Menschen dann zu Tiermehl verarbeitet und die nächste Generation Mastvieh erhält eine noch höhere Cadmiumkonzentration, somit erhöht sich auch die Cadmiumkonzentration in den nicht "so stark" belasteten Tierteilen die dann auch der Mensch wieder zu sich nimmt. Bei regelmäßiger Zufuhr von kleinen Mengen sind Auswirkungen auf die Psyche und Nerven von Menschen zu beobachten, unter anderem auch ein niederer Intelligenzquotient.

All die ganzen Medikamente und Antibiotika helfen aber nicht gegen einen ziemlichen großen Teil von Seuchen die durch Massentierhaltung entstehen bzw. in ihrer Ausbreitung begünstigt werden, zum Beispiel Salmonellen die circa 70-100 % des Geflügels betreffen, der Eitererreger Staphylococus aureus der 60-80% der Schlachthähnchen zusätzlich belastet, die Maul- und Klauenseuche (MKS), die Rindertuberkulose (diese Krankheit war schon scheinbar ausgestorben, nachdem sie nach dem zweiten Weltkrieg ziemlich große Massen der Tiere befiel, inzwischen treten wieder erneut Fälle von Rinder-TBC auf), BSE (verursacht durch die Verfütterung von Tiermehl an Mastvieh (also an Pflanzenfresser !), Schweinepest und EHEC (verursacht durch Colibakterien die im unteren Darmtrakt angesiedelt sind, beim Menschen kommt es zur Infektion durch zum Beispiel den Verzehr von mangelhaft durchgegarten Rindfleisch und dem Trinken roher Milch, verursacht Nierenversagen und Harnvergiftung, bei gleichzeitig beschleunigten Abbau der roten Blutkörperchen, kann tödlichen Ausgang haben). Es ist also zu erkennen, dass Fleischverzehr nicht nur risikoreich sondern auch schwer schädlich ist. Wer jetzt denkt Fische wären nicht von Massentierhaltung betroffen, irrt: oft werden bis zu 15 mal mehr Fische in den Fischzuchten gehalten als in den Richtlinien beschrieben. Fische werden auch mit Kraftfutter aufgezogen, werden ebenso mit Pestiziden und Medikamenten versorgt. Zum Beispiel werden auch Abwässer benutzt die als "hochnährstoffhaltig" gelten, da dadurch Nahrung eingespart werden. Es wird ebenso tierischen Abfallprodukten gefüttert, zum Beispiel Knochenmehl, Geflügelschlachtabfälle etc. Es treten daher ebenso schädliche Auswirkungen auf wie in der Massentierhaltung von Landtieren, Krankheiten können sich schneller ausbreiten, Schadstoffbelastung der Fische usw. Es lohnt sich also über eine alternative Ernährung nachzudenken, allein schon der eigenen Gesundheit wegen, aber auch und das ist nicht zu vergessen, um den Tieren die Qualen und Schmerzen der Massentierhaltung, Tiertransports und der Schlachtung zu ersparen.