2005-03:Nie mehr Schule, keine Schule mehr!

Aus grünes blatt
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Nie mehr Schule, keine Schule mehr![1]

Von Roland Amann Die Schule ist der Ort an dem mensch für das "LEBEN" lernen soll. Hier wird den SchülerInnen all das beigebracht, was unersetzlich wichtig ist, um im Dschungle des Lebens bestehen zu können: sich bedingungslos vorgeblichen "Autoritäten" unterzuordnen, still zu sein, ruhig da zu sitzen, nur in Pausen etwas essen zu dürfen. Pinkeln & Kacken, wenn mensch die Erlaubnis dazu erbettelt, kurzum: GEHORCHEN. Mit anderen Menschen dann, wenn mensch es will zu tuscheln, kuscheln, singen, raufen oder brüllen scheidet sowieso ganz aus.

In ihr werden alle gelehrt, streng nach der Uhr zu leben und ihre elementarsten Bedürfnisse an einer abstrakten "ZEIT" auszurichten. Das gemütliche Ausschlafen ist verwehrt - willkommen im tristen Schulalltag. Wenn mensch sich mit anderen über die Schule, und den Zwang dorthin zu gehen unterhält, dann entwickeln sich häufig heftige Wortgefechte. Wenn mensch diesen Bestandteil ihres "Lebens" schnöde kritisiert, dann verteidigen SchülerInnen ihren Käfig sogar. Sie loben die Schule als wertvoll, behaupten sie mache ihnen durchaus Spaß, es wäre alles gar nicht so schlimm, mensch hätte ganz tolle (sic!) LehrerInnen und derlei mehr. Eigene Kritik an, oder die alltäglichen nervigen Probleme, die sie mit und in der Schule haben, blenden sie oft größtenteils aus. Erst im Verlauf ausgiebigerer Gespräche kommen dann Schwierigkeiten und Mecker zaghaft ans Licht.

Warum gehen (gingen) wir alle trotzdem in diese Anstalten? Was bringt mensch dazu sich "freiwillig" tagtäglich, zehn bis dreizehn Jahre lang dorthin zu begeben? Warum gleichen sie so sehr den anderen staatlichen Repressionsorganisa-tionen: dem Militär, dem Gefängnis, der Psychiatrie? Wieso fällt mensch andauernd auf die Lüge seines "Mangels an Bildung" herein? Warum soll denn mensch überhaupt in eine Schule gehen?

Vom Beginn der Einschulung an trichtern die LehrerInnen den SchülerInnen ein unauffällig und tadellos zu "funktionieren", anstatt alles ganz genau und kritisch zu hinterfragen. Besonders die Schulpflicht nehmen sie als ihr Schicksal hin. Mit dieser unterbindet der STAAT alle anderen Lernformen und schließt für die "Zöglinge" ein selbstbestimmtes Lernen aus. Die Menschen werden unter Strafandrohung gezwungen, tagtäglich zur Schule zu gehen. Das ist wie "Lebenslänglich" aufgebrummt zu bekommen, ohne auch nur irgendeine "Straftat" angestellt zu haben. Hauptsächlich dient der Zwangsschulbesuch dann auch dazu "Staatsbürger", die, ja genau:GEHORCHEN zu erschaffen, sowie zukünftige Eliten aus den Jahrgängen herauszubilden.[2]

Der STAAT spricht den jungen Menschen durch diesen harten Eingriff in ihre Persönlichkeits- und Freiheitsrechte das Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung rundheraus ab. "Kinder" sind scheinbar keine vollwertigen Menschen (damit stehen sie jedoch nicht ganz alleine da, denn dies trifft auch bei "Ausländern", "Juden", "Behinderten", "Drogensüchtigen", "Frauen" und allerlei mehr Schubladen zu). Ihnen wird zugemutet sich klaglos bereits vorgekaute Kenntnisse anzueignen. Der Inhalt des Lehrplans der den Unterricht bestimmt, ist völlig unabhängig von ihren Interessen. Keine Spur von Vielfalt und buntem, selbstbe-stimmten Lernen in den "Klassen", weil es nur ein Lernziel gibt, das alle gleichzeitig erreichen sollen. Auf verschiedene Neugierden (die sich durchaus sehr häufig verändern können) und Lerngeschwindigkeiten der einzelnen Menschen gibt es keine Rücksichtnahme. Selbst der Zeitpunkt wann etwas erlernt werden soll, ist vorherbestimmt. Die Unterrichtsstunden sind beliebig im Voraus vom Lehrkörper auf die Woche verteilt. Die MitschülerInnen, mit denen sie sich im "Klassenwettbewerb" vergleichen müssen, sind eine zufällig nach Alter und Wohnort zusammengewürfelte Truppe[3].

Lernen ist überall möglich, dafür sollte niemand tagtäglich in eine häßliche, sterile Schule gehen müssen (oder hörst du jemenschen "seinen" Schulbau über den grünen Klee loben?), denn an einem Platz an dem mensch sein muß, fällt es vielen Lernwilligen eher schwer etwas wirklich sinnvolles zu erlernen.

Das viel zu frühe Aufstehen, die Einteilung in "Jungen" und "Mädchen", Frontalunterricht, Sitzordnungen, Regeln zuhauf, Pläne für alles mögliche, in Reihen aufstellen und noch vieles mehr erwartet den bis dahin nahezu sorgenfreien Pöbel[4] (wenn sie sich bis dahin geschickt vor einem "KINDERGARTEN" und ähnlichen Kleinmenschverwahranstalten drücken konnten). Benimmt mensch sich dann in der Schule daneben (so, wie es ihm viel besser gefällt), dann ist das der Anfang einer meist langen Leidensgeschichte. Mit harschen Strafmaßnahmen setzen die LehrerInnen die (zu beherrschende) Ordnung durch: Schimpfen, Bloßstellen vor der Klasse, "schlechte Noten", Gespräche mit den Eltern um Druck aufzubauen, bis hin zum erzwungenen Schulwechsel. Wehe denen, die sich nicht anpassen oder aufsässig sind! Verteidigen sie ihre Würde, gilt es den PädagogInnen diese "Unterichtsstörer" schleunigst auszusortieren und mit dem Stigma des "Widernormalen" auszugrenzen.

Anerkennung der Leistungen erfolgen in Form von Zeugnissen und Noten. Die Schulnoten sind dabei keine reine Beurteilung der individuellen Lernleistung, am Maßstab des verstandenen Unterrichtsinhalts. Sie sind vielmehr die, in der Lernkonkurrenz zustande gekommenen Vergleichsurteile, die über den Lernenden stehende Prüfinstanzen[5] nach ihrem willkürlichen Maßstab fällen. Wie die Zensuren ausfallen, hängt sehr davon ab, wie die anderen Beurteilten in der ihnen abverlangten Sache sind[6]. Noten sind keinesfalls der Ausdruck irgendwelcher in den Menschen schlummernden "Neigungen" oder von "Begabung". Arbeiten und Tests überprüfen andauernd den Grad und Stand der Bereitschaft der zu Erziehenden[7] jeglichen Fleischkadaver[8] zu schlucken. Nach einer Prüfung ist dann das Ergebnis aber völlig irrelevant für den weiteren Verlauf des Unterrichts.

Vielen Schulknastis gefällt es manchmal sogar überaus, sich schön artig anzupassen an einen imaginären "Durchschnitt", die "Klassengemeinschaft" ("Volksgemeinschaft"). Das Buhlen um Lob und Anerkennung der "Kinderführer" ist ein beliebter Sport - und doch so wichtig für die KINDER!?. "Soziale Kompetenzen" lernt mensch im wirklichen Leben, dafür braucht es kein Labor! Der Focus des Selbstwertgefühls ist stets auf den "Erfolg" der eigenen Tätigkeit gerichtet. Die allgegenwärtige Konkurrenz zu den Anderen in den Klassen bewirkt die Reduktion der Menschen auf ihre Leistungsbereitschaft. Diese wiederum führt zu einer Entsolidarisierung der SchülerInnen untereinander, und bereitet den Weg dafür, junge Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Neigungen und Vorlieben in Kategorien wie "Versager" und "Streber" zu zersägen. Die latente Angst zu scheitern, wirkt sich zermürbend auf ihre Psyche aus und beherrscht schließlich ihren "Alltag". Geschürt durch die Existenzängste ihrer Eltern, die zudem mit einer finsteren "Zukunft in der Gosse" drohen, lastet ein dumpfer Druck, der dem einer Schrottpresse gleicht, auf all denen die an diesen Käse tatsächlich glauben.

So entscheidet es sich in jüngstem Alter, welche Art der Selbstunterwerfung einem Menschen später blüht, in welcher Kaste der Einkommensliga mensch ankommt: ob als dynamische ManagerIn laptopklappend durch die Welt hetzend, oder als BauarbeiterIn in der Sonne bratend (um dichotome Stereotype zielsicher zu treffen, wobei ich braten in der Sonne, ohne zu arbeiten, entschieden vorziehe).

Wirkliches "Bildungsziel" ist eigentlich Disziplin. "Erziehung ist die Einwirkung einzelner Personen oder der Gesellschaft auf einen sich entwickelnden Menschen. Sie ist im engeren Sinne die planmäßige Einwirkung von Eltern und Schule auf den Zögling, d.h. auf den unfertigen Menschen, zu dessen Wesen die Ergänzungsbedürftigkeit und -fähigkeit, auch das Ergänzungsbestreben gehören. Zweck der E. ist es, die im Zögling zur Entfaltung drängenden Anlagen zu fördern oder zu hemmen, je nach dem Ziel (Erziehungsideal), das mit der Erziehung erreicht werden soll. Mittel der E. sind vor allem das Beispiel, das der Erzieher dem Zögling gibt, der Befehl (Gebot und Verbot), die Überredung, die Gewöhnung und der Unterricht. Die E. erstreckt sich auf Körper, Seele und Geist... und daß der heranwachsende Zögling einen für sich selbst und für die Gesellschaft günstigen seelisch-geistigen Standpunkt gegenüber den Mitmenschen, gegenüber Familie, Volk, Staat, usw. gewinnt..." H.Schmidt, Philosophisches Wörterbuch 1982

Dieses heimliche Lernziel wird nicht offen kommuniziert, sondern "hinterrücks", durch die Inhalte und Struktur des Lehrplans, sowie durch das Handeln der PädagogInnen vermittelt. Die SchülerInnen lernen nicht nur durch die Tätigkeiten, die ihnen abverlangt werden (zuhören, mitschreiben, Aufgaben lösen, Vokabeln lernen, ...), sie lernen Menschen mittels "Schubladen" wie Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Status, Besitz und noch vielen weiteren einzuteilen, zu identifizieren und zu bewerten. Der "heimliche Lehrplan" setzt die lautlosen Mechanismen von Regeln und Ritualen der Institutionen um: es geht darum, sich an Normkonformität, an "Oben" und "Unten", an "Gutsein" und "Schlechtsein", an "Auffälligwerden" und "Durchmogeln" zu gewöhnen, es geht um die Einübung von hierarchischem Denken und Disziplin[9].

Um im System Schule zu (über)leben, lernen die SchülerInnen nebenher Strategien und Taktiken wie: zu heucheln, sich dresscodes anzupassen, wie mensch "Nichtwissen" verheimlicht, Aufmerksamkeit simuliert, als Leerlauf empfundene Unterrichtszeit effektiv für diverse Nebentätigkeiten nutzt, Erfolg bei Mit-schülerInnen oder bei LehrerInnen erheischen kann, wie Mobbing funktioniert, oder mensch unangenehme Tätigkeiten clever vermeidet.

Die Schule bewirkt die Reproduktion der gesellschaftlichen Verhältnisse. Der tägliche Drill erschafft staatsgläubige Einzelwesen, die leicht führbar sind. Scheinbare "Objektivität" und "Neutralität" stellen die herrschende Gesellschaftsordnung unhinterfragbar als die Beste und einzig mögliche dar.

Die eurozentristische[10] Sicht auf die "Welt" formt die Denkweise der Lernenden zeitlebens. Die "Normalität" der warenproduzierenden Gemeinschaft zementiert sich so in den Köpfen der SchülerInnen. Verhaltensweisen, die erst zu Beginn der Industrialisierung mit brutalen Mitteln gegen den heftigen Widerstand vieler Menschen durchgesetzt wurden, gelten heute als die einzig erstrebenswerten. In der Schule werden die Menschen nicht auf "die Gesellschaft" vorbereitet, dort entstehen jene kritikwürdigen "sozialen" Verhaltensweisen, welche die Menschen voneinander entfremden.

Der Mensch durchläuft in der Schule die erste Gesellschaftsinstitution, die ihn auf den "Beruf" und das "Bürgerdasein" vorbereiten soll: Ständige Feindschaft herrscht in "der freien Wirtschaft" zwischen den Individuen, die eigentlich doch gleiche Bedürfnisse und Interessen teilen. Sie sind nur scheinbare Kriegsgegner im "Kampf" um "Arbeitsplatz", und "Standortvorteil", und somit um das blanke Überleben an sich. Denn "wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", das ist der Leitspruch aller, die dem Arbeitswahn verfallen sind. Dieser Schlachtruf ist ein "Todesurteil" für alle, die von Lohnarbeit ausgeschlossen bleiben, oder die sich dafür entscheiden, ganz anders und schöner leben zu wollen. Konstruktionsort dieses "neuen" Arbeitsethos, in dem sich jede selbst "eigenverantwortlich" und "marktgerecht", im immer währenden Konkurrenzkampf zum "Humankapital" zurichten soll, ist die Schule.


Quellen

  1. Refrain eines Liedes des österreichischen Sängers Falco von 1982
  2. Dieser angebliche Mangel wird dadurch konstruiert, indem mensch die betreffenden Menschen andauernd so behandelt, als ob sie unwissend ("dumm") wären. Mangel entsteht dann, wenn Mensch dies glaubt und sich daraufhin, als Ausgleich für die selbstempfundene Minderwertig-keit ("Dummheit") ausbilden läßt. Die Erzeugung des Mangels wird unendlich fortbetrieben ("Lebenslanges Lernen"), und kreiert somit ein überzogenes Bildungsbedürfnis der Menschen im kapitalistischen Verwertungsprozeß ("Herausbildung von Humankapital").
    "...Alle Reformatoren der Pädagogik glaubten, die Kinder lieb zu haben; aber alle waren sie ruchlose Weltverbesserer, ruchlose Optimisten, welche die Kinder irgendeiner Zucht unterwarfen, die Schule zum Zuchthaus machten, um der Zukunft willen, um einer Utopie willen, um der Kinder Land nach ihrer eigenen Phantasie zu gestalten. Ob vater-landslos oder kosmopolitisch wie Pestalozzi, ob vaterländisch wie Fichte, ob kirchlich wie die Jesuiten und die Pietisten, ob antikirchlich wie die Prediger der freien Gemeinden, all diese Kinderfreunde wurden zu Kindermördern, so edle Menschen sie waren, weil sie Weltverbesserer waren, weil ihnen der Kinder zukünftiges Land wertvoller dünkte, als des Kindes gegenwärtiges Glück. Auch der Staat hatte keine böse Absicht dabei, da er die Schule, auf die er stolz ist, so errichtete, daß sie dem alten Moloch ähnlicher geworden ist als einem Kindergarten. Ob die Kinder für einen unbekannten Gott verbrannt werden oder ob sie für eine unbekannte Zukunft sieben bis siebzehn Jahre gemartert werden, es ist die gleiche Verirrung..."
    F.Mauthner, Wörterbuch der Philosophie 1910
  3. Ich wähle hier bewußt einen militärisch belegten Begriff, denn das Zusammenfassen von Menschen zu Gruppen, die nur unter dem Gesichtspunkt der Zugehörigkeit zum gleichen Jahrgang ausgewählt werden, verweist auf die einflußreiche Rolle der preußischen Wehr-pflichtarmee bei der Ausformung der deutschen "Volksschule" zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Schulmeisterposten wurden zuallererst an pensionierte preußische Unteroffiziere vergeben, die den Drill des Kasernenhofes, eins zu eins, in den neuen staatlichen Schulen mit den "ABC-Schützen" weiterpraktizierten.
  4. Pöbel benutze ich hier als einen fröhlich bunten Begriff, um ein ausgelassenes SchülerInnen -"Volk" (vgl.pupil) zu beschreiben. Die Sorgenfreiheit ist selbstverständlich eine Überspitzung, denn eigentlich fängt die Erziehung und Gängelung schon bei den Eltern an. Oftmals beginnen die kleinen Menschen also den Schulanfang alles andere als sorgenfrei.
  5. Das kann eine LehrerIn sein, ein Prüfungskom-mité, oder eine sonstige FunktionsträgerIn.
  6. Hier betone ich das Sein, weil es in Prüfungssituationen nicht nur auf das "Stoffbeherrschen" ankommt, sondern auch darauf, wie mensch mit den Gegebenheiten, das können sein: Nervosität, Zeitdruck, Handeln der Mitprüflinge, Einrichtung des Raumes, Nebengeräusche, ... umgehen kann. Nicht selten ist das Ergebnis bei einer Nachprüfung, an der mensch oft alleine teilnimmt, viel besser als bei Massenprüfungen.
  7. Erziehung ist nichts anderes als Propaganda - glaube es, oder nicht.
  8. Flischkadaver sind der natürliche Lebensraum der Ätzwürmer, die wiederum das Larvenstadium des Lauskäfers sind.
  9. Michel Foucault schildert seine Thesen in dem sehr lesenswerten Buch: Überwachen und Strafen. Disziplin ist nach Foucault eine Machttechnologie, die im 18. Jahrhundert aufkommt. Sie nimmt den individuellen Körper ins Visier und steuert seine Wahrnehmung, sein Verhalten und seine Gewohnheiten. Ihr Ziel ist die optimale Abrichtung und Kontrolle zugleich, wobei sie auf unmittelbaren physischen Zwang und Unterwerfung verzichten kann.
    Optimal umgesetzt wurde das Disziplinarprinzip in dem von Jeremy Bentham 1787 konzipierten "Panoptikum": ein Gefängnis, bestehend aus einem ringförmigen äußeren Gebäude, das um einen Turm herum gebaut ist. In dem äußeren Ring befinden sich Einzelzellen, die vom Turm aus vollständig einsehbar sind. Die Gefangenen sind deshalb ständig sichtbar, können aber weder ihre Wächter noch ihre Mitgefangenen sehen. Damit wird die dauernde Fremdkontrolle im Prinzip überflüssig, weil die Gefangenen die Überwachung an sich selbst ausüben. Das panoptische Prinzip kommt auch in anderen Disziplinarinstitutionen wie Schulen, Fabriken, Krankenhäusern etc. zum Einsatz.
  10. Das Subjekt und die "Vernunft" in den Schulbüchern ist mit den Attributen "weiß", "männlich" und "europäisch" belegt.